9.-12. Umdrehung 302 AL


Die Tage werden kürzer und selbst im warmen Süden sind die kalten Winterwinde aus dem Norden deutlich zu spüren. Die Ernten weden zunehmend kärger, das Volk droht in eine Hungerzeit zu stürzen. Im Norden fällt zunehmend mehr Schnee, nahe der Mauer ist er fast so hoch, wie ein Mann. Die Wege sind vereist, die Reisen und Transporte werden zunehmend erschwerlicher und zeitaufwendiger. In Dorne herrscht eine unüblich lange Trockenzeit.
Nächster Zeitsprung: 22.09.2021
Kapitelwechsel: voraussichtlich am 01.02.2022
Plot

Kapitel 1: Die neue Königin

Nachdem Daenerys, erfolglos, die Kapitulation der Königin forderte und daraufhin ihre Armeen gesammelt hat, greift sie Königsmund an, doch treten sie den Rückzug an, nachdem eine neuartige Waffe einen der drei Drachen töte. Beim zweiten Angriff, siegt sie. Nach dem Sieg über die Königin begann sie, trotz Kapitulation von den Truppen, die Stadt mit den Drachen anzugreifen. Zuerst die Abweisung von Jon und dann der Verlust ihres "Kindes" lässt sie beginnen, dem Wahnsinn anheim zu fallen und in allen, die Cersei folgten, Feinde zu sehen und das Volk von Königsmund diente dieser und waren Verräter, die ihr nur durch Angst untergeben sein würden. Nachdem ihr Vater wegen derselben Paranoia zum irren König wurde, nennt man auch sie hinter vorgehaltener Hand "die irre Königin", doch ein jeder, der erwischt wird, wird durch ihre Drachen getötet. Ein jedes Königsland, das sich nicht beugte, verlor seinen Lord an die Drachen, selbst die Eigenständigkeit des Nordens erkennt sie nicht an. Sie wird zur unnachgiebigen, tyrannischen Herrscherin, die das Volk von Westeros so seit Generationen nicht mehr erlebte.
Neuigkeiten
► Daenerys Targaryen erstürmt Königsmund. Königin Cersei ist gestürzt.
► Große Zerstörungen in Königsmund durch einen Drachenangriff.
► Zerstörung des Hafens in Königsmund verhindert den Seehandel.

Vermisste
wir suchen
Daenerys Targaryen, Jon Schnee, Sansa Stark, Tyrion Lannister, und noch viele weitere Personen aus Game of Thrones/Das Lied von Eis und Feuer.
#1

Hear me Roar~ ich suche meine beiden Brüder

in Familie 20.02.2021 13:12
von Cersei Lannister | 13 Beiträge

Cersei Lannister

Alter | Wohnort | Loyalität | Beruf
38 || aktuell Essos (neu Ghis) sich selbst || Lady & Beraterin
Besonderheiten: /

Charakter: manipulativ, blutrünstig, skruppelos, denkt politisch, ehrgeizig, fürsorglich wenn es um ihre Kinder geht
Stärken:clever, denkt vorausschauend, weis ihre Feinde einzuschätzen und diese zu umgarnen oder zu manipulieren
Schwächen: nicht sehr geduldig, starrsinnig, leicht reizbar, Machthungrig


Meine Geschichte


Childhood
Es war der zwölfte Tag der fünften Umdrehung, als Cersei Lannister das Licht der Welt erblickte. Sie war die älteste Tochter von Tywin und Joanna Lannister.
Nur wenige Minuten nach ihr, erblickte ihr Zwillingsbruder Jaime Lannister das Licht der Welt. Ihre Mutter verriet ihr später einmal das Jaime seine Hand um ihren Fuß geschlungen hatte, als er geboren wurde.
Ihre Kindheit verlief ruhig und glücklich auf Casterlystein.
Sie und Jaime sahen sich so ähnlich, das sie sich gerne einen Spass daraus machten, vorzugeben der jeweils Andere zu sein.
Dafür tauchten die Zwillinge ihre Kleider, und Cersei war ein Tag lang Jaime, und umgekehrt.
Doch dieses Spiel wurde beendet, als es für Jaime an der Zeit war den Schwertkampf zu erlernen, und für sie, das korrekte Verhalten als Lady bei Hofe.
Cersei empfand es als ungerecht, das Jaime das Schwert bekam und nicht sie, hält sie sich doch für weitaus mutiger als ihr Zwillingsbruder. Doch Lord Tywin dachte nicht im Traum daran seiner Tochter den Unterricht im Umgang mit Waffen zu gewähren. Als Lady hatte sie schließlich ganz andere Pflichten zu erfüllen.
So lernte Cersei alles was es über die Ettiqette als Lady zu lernen gab, wie man tanzte, sang, und wie man den hohen Lords gefiel.
Zu Jaime führte die blonde Schönheit schon sehr früh eine besonders enge Beziehung, welche in den späteren Jahren in eine verbotene körperliche Zusammenkunft gipfeln sollte.
Doch vorerst wurde ihre "Beziehung" beendet als sie von einer Zofe ihrer Mutter erwischt wurden, und diese ihre Entdeckung beichtete.
Ihre Mutter schimpfte mit ihnen, und fortan mussten sie in zwei unterschiedlichen Flügeln Casterlysteins schlafen, damit dies nicht noch einmal vorkomme. Zudem hatte ihre Mutter ihnen gedroht, es ihrem Vater zu erzählen, sollten sie noch einmal solch einen Unfug anstellen- doch dazu sollte es nicht mehr kommen.
Denn nur wenige Tage später starb Lady Joanna bei der Geburt Tyrion Lannisters.

Teenhood
Das ihre Mutter bei der Geburt ihres kleinen Bruders Tyrion starb, hat Cersei nie überwunden.
Aus ihrem Hass auf den kleinwüchsigen Lannister machte die Blonde nie einen Hehl. Schon kurz nach seiner Geburt verdeutlichte sie allen wie gern sie Tyrion tot oder zumindest leidend sehen möchte.
So führte sie das dornische Geschwisterpaar Oberyn und Elia Martell in Tyrions Kammer, nahm die Decke herunter und verdrehte den Penis, bis er schrie.
Erst als Oberyn sie aufforderte aufzuhören, ließ sie von dem Gnom ab.
Doch auch danach ließ die blonde Löwin es sich nicht nehmen, dem Gnom Schmerzen zu bereiten.

Cersei wurde zur Frau, ihr Körper entwickelte alle Vorzüge die es brauchte um einem Mann zu gefallen, und die junge Lannister Begriff schnell wie sie ihre von den Göttern gegebenen Waffen einsetzen musste.
Sie lernte Männer zu umwerben und verführen, und irgendwann erfuhr sie von einer Zofe den wahren Hintergrund für den Besuch der Dornischen auf Casterlystein.
Sie sollte an Prinz Oberyn und Jaime an Prinzessin Elia verheiratet werden.
Doch nach dem Tod ihrer Mutter wollte ihr Vater davon nichts mehr wissen.
Cersei trug es mit Fassung, war sie doch seit Jahren schon in ein Geheimniss ihres Vaters eingeweiht, das dieser Plane sie mit Prinz Rhaegar Targaryen zu verheiraten.

Die Jahre vergingen, und nun wo ihnen keine Gefahr mehr drohte, gaben sich Cersei und Jaime ihrer Zuneigung für einander hin.
Doch das Versprechen ihres Vaters blieb fest im Kopf der Löwin verwurzelt.
Eines Tages erreichte ein Rabe Casterlystein, mit der Einladung zu einem Tournier zu Ehren von Prinz Viserys' Geburt.
Cersei war ganz aufgeregt, als sie Prinz Rhaegar das erste Mal sah. Und wie wohl jedes Mädchen der sieben Königslande verliebte sie sich in den schönen Targaryen.
Ihre Tante Genna verriet ihr eines Abends das tatsächlich eine Verlobung bekannt gegeben werden soll. Beflügelt von dieser Nachricht stürmt Cersei mit ihren Freundinnen Melara Heidewies und Jeyne Weitmann in das Zelt einer aus Essos stammenden Maegy.
Es war eine Mutprobe, auf die sie sich einließ, angezettelt von Melara.
Als die Fremde die Augen aufschlug bekam Jeyne es mit der Angst zu tun, sie rannte aus dem Zelt.
Cersei jedoch blieb standhaft und sie verlangte einen Blick in die Zukunft.
Das Opfer, etwas von ihrem Blut, fiel der Löwin nicht schwer.
Doch was sie zu hören bekam gefiel ihr ganz und gar nicht.
Der König werde 16 Kinder haben, sie lediglich 3. Golden werden ihre Kronen sein, und golden ihre Leichenhemden.
Sie werde Königin sein, bis eine jüngere und viel schönere komme um ihr alles zu entreißen was ihr Lieb und Teuer ist.
Zu guter letzt wird der Valonqar seine Hände um ihren Hals legen um sie zu erwürgen.
Cersei ließ eine Schimpftriade über die fremde Essosi nieder prasseln, und sie wollte das Zelt verlassen. Doch Melara bestand nun auf ihre drei Fragen.
Cersei fiel aus allen Wolken als ihre vermeintliche Freundin ihr offenbarte das sie es auf Jaime abgesehen hatte. Die junge Löwin wurde von Eifersucht zerfressen und aufgeheizt von dem Gehörten formte sich im Kopf der Lannister ein abscheulicher Plan.
Als sie das Zelt verließen führte Cersei ihre vermeintliche Freundin zu einem Brunnen, und stieß sie hinein.
Melara schrie bis tief in die Nacht hinein, doch Cersei kümmerte es nicht. Die Verräterin hatte es nicht anders verdient. Jaime gehörte ihr, und niemanden sonst.
Der Familie Heidewies sagte sie später, unter vorgespielten Tränen, das es ein tragischer Unfall gewesen sei.
Verletzt und durch diesen Verrat geprägt, lernte Cersei das sie niemandem Trauen konnte, außer Jaime.

Der Abend der Verkündung nahte und die Erlebnisse im Zelt waren in den Hintergrund gerückt.
Voller Spannung erwartete Cersei die Ankündigung, doch wieder musste sie einen herben Rückschlag erleiden.
Den König Aerys versprach seinen Sohn an Elia Martell, und nicht wie erhofft an Cersei Lannister.
König Aerys begründete seine Entscheidung damit, das es sich nicht schickte, den Prinzen mit der Tochter eines Dieners zu verloben, war Tywin Lannister zu jenem Zeitpunkt die Hand des Königs.
Die Wahrheit jedoch war, das Aerys Angst hatte, vor den aufstrebenden Ambitionen des Hauses Lannister.
Durch diese Kränkung geprägt, entwickelte Cersei eine regelrechte Abneigung auf das Haus Targaryen.

Adulthood
Von dieser Schmach des, als inzwischen irren Königs verschrienen Aerys Targaryen, hatten sich die Lannister auf Casterlystein zurück gezogen.
Cersei lebte ein gesittetes Leben am Hofe, während die Nachrichten sie erreichten das Aerys seine "Hände" wie die Unterhosen wechselte.
So vergingen einige, recht ereignislos, Jahre, bis zu jenem Tournir in Harrenhal im Jahr des falschen Frühlings.
Rhaegar kürte seine Königin der Rosen, doch wieder erwarten wählte er nicht Elia Martell, sondern eine Lady aus dem hohen Norden, Lyanna Stark.
Es herrschte totenstille, als Rhaegar der Nordfrau den Kranz mit blauen Rosen in den Schoß warf, und Cersei fühlte sich ein weiteres Mal gedemütigt.
Sie ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht welche Konsequenzen diese Tat nach sich zog.
Die Häuser Stark und Baratheon vereinten sich zur Rebellion gegen die Krone, ein für Jahre andauernder Krieg zerrüttete das Land und ein neuer Anwärter auf den Thron erschien auf dem Spielfeld, Robert Baratheon.
Als Cersei ihn das erste Mal sah war sie beeindruckt von ihm, seinen Siegeswillen, seinem Körper und seiner Stärke.
Das Haus Lannister sah seine Chance gekommen, Vergeltung an den Targaryens zu üben.
Tywin bot Aerys an, erneut seine Hand zu werden, und als die Tore geöffnet wurden, fielen Lannistertruppen in Königsmund ein.
Aerys wurde gestürzt, Robert Baratheon bestieg den eisernen Thron, und nahm Cersei zu seiner Frau.
Die Löwin war die stolzeste und glücklichste Frau in allen sieben Königslanden.
Voller Freude schritt sie in die Septe von Baelor, zwischen die Altare der Mutter und des Vaters.
Inbrünstig gab sie ihr Eheversprechen und zumindest die ersten sieben Stunden war sie die wohl glücklichste Ehefrau des ganzen Kontinents.
Doch auf den Tag folgte die Nacht und mit ihr der endgültige Vollzug der Ehe.
Cersei hatte sich bereits auf dem Bett hergerichtet, sich darauf freuend mit dem Rebell das Bett zu teilen, als Dieser sturz betrunken zu ihr kam.
Er nahm sie sich, und Cersei leistete keinerlei Widerstand, bis Robert von seiner Lust berauscht einen Namen stöhnte >>Lyanna<<
Von diesem Augenblick an verlief die Ehe für Cersei so unglücklich wie eine Ehe nur verlaufen kann.
Diese Schmach kann und will die stolze Löwin dem König nicht verzeihen.
Cersei weigerte sich von da an mit ihrem Mann das Bett zu teilen, doch Robert forderte jede zweite Woche sein Recht ein.
Ihre Ehe glich Allgemein einem Krieg. Sie provozierte Robert, dieser zahlte es ihr mit Schlägen heim.
Die Löwin begann sich regelrecht vor ihrem Mann zu ekeln, und sie Schwor sich eins, niemals würde sie dem versoffenen König einen legitimen Erben schenken!
Nur dem Volk präsentierten sie sich als König und Königin.
Zwei Jahre waren ins Land gezogen, Cersei kannte Tricks und Kniffe wie sie sich Robert ganz schnell entledigen konnte, als sie mehrere Wochen von anhaltender Übelkeit geplagt wurde.
Ihr schwahnte nichts Gutes, und der damalige Maester bestätigte ihr was sie längst vermutete.
Sie war schwanger.
Da sie mit ihrem Bruder schon lange nicht mehr zusammen gekommen war, wusste sie das nur einer der Vater sein konnte, König Robert.
Ihr Maester wollte dem König berichteten, das er einen Erben bekäme, doch Cersei hatte ihren Plan schon gefasst.
Sobald Robert im Bordell verschwunden war, lies die Löwin sich Mondtee von ihrem Maester zubereiten, welchen sie trank.
Die restliche Nacht wurde zu einer der schlimmsten die Cersei erleben sollte, doch der Gedanke das sie Robert um seinen Erben brachte, während er vermutlich die nächste Hure schwängerte, lies sie alle Schmerzen aushalten,
Und der Plan ging auf.
Am nächsten Tag beichtete sie unter Tränen das sie das Kind verloren habe, das sie lediglich einen Tee gefordert hatte, der ihren Magen beruhigen sollte und der Maester ihr den Mondtee unter geschoben habe.
Robert lies den Maester hinrichten, sehr zu Freude Cerseis.
Niemand außer ihr wusste nun was in dieser Nacht geschehen war.
Catelyn Stark wird sie viele Jahre später von einer schwarzhaarigen Schönheit erzählen, die viel zu früh die Welt wieder verlassen musste.
Die kommenden Jahre waren ohne nennenswerte Ereignisse, Cersei lebte ein ansehnliches Leben in der Hauptstadt und auch Robert bekundete immer seltener ihr Interesse an ihr.
Nur noch einmal im Jahr verlangt er nach ihr, doch da das Volk langsam misstrauisch und der König ungeduldig wird, greift die Löwin zu einer neuen List.
In den Nächten nach dem Beischlaf mit Robert, vergnügte sie sich mit Jaime, und auch dieser Plan ging auf.
Neun Umdrehungen nach ihrem Besuch auf Grünstein erblickte ihr Sohn Joffrey das Licht der Welt.
Es sollte sich heraus stellen das ihr Erstgeborener alle Grausamkeit seiner Mutter geerbt hatte, und in Cerseis Herzen nun Platz war, für Menschlichkeit und Güte.
Denn für ihre Kinder war die stolze Löwin stets eine gute und fürsorgliche Mutter.
Später gibt sie offen zu, das Joffreys Grausamkeit selbst sie überrascht habe.
Joffrey folgten Myrcella und Tommen, zwei Geschöpfe die Gutherziger nicht sein könnten. Sie waren ein Lichtblick in Cerseis Leben, und diese Güte zeigte sich auch im Umgang mit Anderen.
So lies sie dem Mündel des Hauses Lannister, der jungen Lady Rothfest, eine Freundlichkeit zuteil werden, welche nur wenige kennen lernen durften.
Die Jahre zogen dahin, während der König dem Alkohol und den Huren fröhnte, kümmerte die Königin sich um die Belange des Reiches.
Später wird sie sagen das ihre Ehe das Reich noch zusammen gehalten habe.

The War of the five Kings
Es war am späten Abend als Jon Arryn einem Fieber erlag, und Robert seinen Jugendfreund und inzwischen Wächter des Nordens Eddard Stark bitten wollte seine Hand zu werden.
Die Reise in den kalten und trostlosen Norden dauerte einen Monat, und Cersei konnte diesem Teil der Königslande absolut nichts abgewinnen.
Während der König mit Ned Stark verhandelte, fröhnte die Königin ihrer Beziehung zu Jaime.
Ein eingefallener Turm schien ihr wie gemacht dafür, doch dies sollte sich als Irrtum herausstellen.
Denn der Starkbengel hatte sie dabei erwischt. Geschockt darüber, denn ihr war Bewusst was das für Konsequenzen nach sich zog wenn der Bengel plauderte.
Jaime löste das Problem auf seine Weise, doch Cersei dachte weiter voraus.
Sie schimpfte mit Jaime, er hätte den Bengel einschüchtern sollen anstatt ihn aus dem Turmfenster zu stoßen.
Sie ahnte schon das das Verhältnis der Starks und den Lannisters angekratzt werden würde, und es einiges an Konfliktpotenzial geben würde.
Während der Junge noch im Koma lag reiste die Gesellschaft wieder zurück in die Hauptstadt.
Auf dieser Reise präsentierte die Starkgöre, Arya, ihr eine perfekte Gelegenheit die Nordmänner einzuschüchtern.
Einer der Schattenwölfe biss Joffrey ins Handgelenk, und Cersei forderte daraufhin den Tod eines Biestes.
Und Eddard tat ihr diesen Gefallen. Eine Tat die ihr sehr viel Aufschluss über den Charakter der neuen königlichen Hand gab.
Sie würde leichtes Spiel mit ihm haben, das wusste sie.
Und ihre Vermutung sollte sich bestätigen.
Eddard kramte alte Geheimnisse hervor, und er schlug Cerseis Warnung in den Wind, hätte Eddard nur eine Sekunde lang nachgedacht, wäre ihm die Intrige gegen ihn aufgefallen und er hätte sein Wolfspack genommen und wäre gegangen.
Stattdessen forderte er sie auf, zu verschwinden, weil er dem König ihr Geheimniss offen legen wollte.
Um den Weg für Joffrey endlich frei zu machen, forderte die Königin Lancel auf den Wein zu vergiften. Nicht viel, denn es solle wie ein Unfall aussehen.
Das Robert sich von einem Keller aufspießen ließ, spielte ihr nur in die Hände.
Und auch die schnüffelnde Hand wurde sie schnell los.
Es stimmte schon was man über die Starks sagte, hitziges Gemüt, lahmer Geist.
Als Lord Eddard Stark auf den Stufen vor der Septe von Baelor enthauptet werden sollte, unternahm Cersei nicht viel um dem Nordmann zu retten.
Ihr Versuch war sehr halbherzig.
Sansa war nun ihre Gefangene, nur Arya lief noch frei herum.
Cersei brachte dem Nordmädchen viel bei, ließ allerdings auch keine Sekunde ungenutzt, um Sansa zu zeigen wer in Königsmund das Sagen hatte.
Joffrey regierte das Reich mit harter Hand, während Cersei im Hintergrund die Fäden zog.
Doch den Stein den Joffrey ins Rollen gebracht hatte, ließ sich nicht aufhalten.
Der Norden rebellierte, und aus dem Nordjungen wurde plötzlich König Robb, der junge Wolf.


Leseprobe


Die blonde Westerosi hielt ein Glas mit einer rötlichen Flüssigkeit in ihrer Hand als sie jenen Raum betrat in dem gleich pikante Pläne ins Rollen gebracht wurden. Seit geraumer Zeit lebte Cersei nun schon auf dem Anwesen des Ghiscari, und sie führte kein schlechtes Leben, das musste sie zugeben.
Ihr mangelte es an nichts. Es gab stets genügend Nahrung, und ihre Sklavin erwies sich als Glücksgriff. Die Kleine lernte schnell, das musste sie ihr zusprechen.
So hatte sie ihre neue Herrin mit flinken Fingern in ihr neues Kleid gewickelt. Es entsprach nicht ganz ihrem Stil, doch seis drum. Die Hitze hier war noch erdrückender als sie es aus Königsmund gewohnt war.
Cersei hatte Alexej den Vorschlag unterbreitet, die Spielregeln in Westeros ein wenig... anzupassen. Und die Starks hatten genau den richtigen Mann dafür in ihren Zellen hocken.
Die einstige Königin hielt nicht viel davon den Bastard der Boltons einfach heimlich still und leise aus den Zellen von Winterfell zu holen, auch wenn sie gern glaubte das Alexej die nötigen Leute kannte, die dies tun konnten.
Leider hatte sich das kleine Täubchen als gelehrige Schülerin erwiesen, weswegen sie taktisch vorgehen mussten. Ehre und das gesprochene Wort zählte allerdings etwas für diese Dummköpfe.
Nie und nimmer würde Sansa für ihre Familie tun was sie einst für die Ihrige getan hatte. Darin lag die Schwachstelle der Starks, und die würde ihnen früher oder später das Genick brechen.
So hatte Cersei Alexej davon überzeugen können das es klug war, die Nachtwache auf ihre Seite zu ziehen. Niemand rechnete mit diesem Schachzug.
Die Nachtwache war seit tausenden von Jahren ein unabgetastetes und politisch neutrales Gebiet- wurde Zeit dies zu ändern.
An der Mauer hockten genug Hurensöhne und Bastarde die mit einer Waffe umgehen konnten.
Und dem Bastard von Bolton wurden einige Überredungskünste nachgesagt, warum also nicht Beides miteinander verweben?
Doch eins nach dem Anderen. Zuerst hieß es den Bastard aus den Fängen des Königs des Nordens zu befreien- ein weiterer Bastard!
So viel zu ihrer ach so heiligen Ehre.
Wenn Bastarde Könige sein konnten, dann konnten die geschworenen Brüder der Nachtwache ihr Einstzgebiet ein wenig erweitern.
Je öfter sie darüber nachdachte, umso besser gefiel ihr ihr Vorschlag.
Mit einem leichten grinsend trank Cersei aus ihrem Glas.
Hier in Neughis gab es andere Weine, Weine aus so fernen Gebieten von Essos das sie nie nach Westeros kamen.
Die Blonde stellte das Glas auf den Tisch, als sie den ihr fremden Mann im Stuhl sitzen sah.
Das war also derjenige der ihren Plan umsetzen würde.
Die grünen Augen der Löwin vom Stein musterten den Mann. Sie hatte schon ihr ganzes Leben mit Männern dieses Verschlags zu tun. Männer die sich einen feuchten Dreck um Ehre und Gewissen scherten, solange das Geld stimmte.
Irgendwie erinnerte der Kerl sie an Bronn, dem Söldner den Tyrion einst angeschleppt hatte.
Lerne einen Mörder anzusehen, dies war eine ihrer ersten Lektionen gewesen, als sie das erste Mal erblühte und sie somit bereit war vermählt zu werden.
Deine Mann wird ein Mörder sein, deine Kinder werden Mörder sein.





Jaime und Tyrion Lannister

Alter | Wohnort | Loyalität | Beruf
Jaime = 38 || Tyrion = 34
Besonderheiten: Jamie fehlt die rechte Hand und Tyrion ist Kleinwüchsig
Avatar: Nicolai Coster Waldau & Peter Dinklage



Charakter:
Jaime Lannister:
Jaime ist der geborene Krieger. Ein Ritter wie er im Buche steht, für den es nichts schöneres gibt, als sich im Schwertkampf zu messen. Seine Gegenüber würden ihn als arroganten hochnäsigen Kerl bezeichnen. Geduld zählte nicht zu seinen Stärken.
Nachdem er seine Schwerthand verloren hatte, wandelte sich auch sein Charakter. Er wurde vernünftiger, ruhiger und auch Vorausschauender.
Auch kümmerte er sich mehr um seine Mitmenschen, welche ihm vorher herzlich egal waren.

Tyrion:
Tyrion ist ein ruhiger wachsamer Zeitgenosse der gerne Liest. Sein Verstand ist Messerscharf, ebenso wie sein loses Mundwerk. Seinen Freunden und Weggefährten steht er stets mit Rat und Tat zur Seite.
Seine Familie bedeutet ihm alles und er tut, trotz der Meinungsverschiedenheiten


Stärken:Jaime: Mutig, loyal, gegenüber seiner Pflicht als Königsgardist, seiner Familie und Cersei, einfühlsam, seit seiner Reise mit Brienne
Tyrion: Clever, denkt vorausschauend, besitzt ein umfangreiches Wissen

Schwächen: Jaime: Kann seit dem Verlust seiner Hand nicht mehr so gut kämpfen wie einst, sein Gewissen steht ihm oft im Weg, etwas naiv wenn man Cersei fragt
Tyrion: seine Kleinwüchsigkeit, kann nicht sonderlich gut kämpfen, schöne Frauen (Prositituierte)


Eure Geschichte


Hier halte ich mich sehr kurz, ansonsten sprengt es den Rahmen. XD
Jaime: Wir führen seit unserer Kindheit eine innige Beziehung aus der drei Kinder hervor gekommen sind, Joffrey, Myrcella und Tommen. Du hast so manche Schlacht erfolgreich geschlagen, bis du gegen Robb Stark eine Niederlage einstecken musstest. Du warst Gefangener der Starks, bis Catllyn dich frei lies, im Austausch gegen ihre Töchter.,
Auf dieser Reise hast du deine Schwerthand verloren. Diese Reise veränderte dich grundlegend. Du bekamst so etwas wie ein Gewissen.
Der Kampf gegen die Weisen Wanderer steht uns noch bevor, allerdings ist Königsmund bereits von Daenerys erobert worden.
Wie du die Ereignisse erlebt hast, überlasse ich ganz dir.

Tyrion: Auch bei dir halte ich mich sehr kurz, ansonsten sprengt es sämtliche Rahmen. XD
Wir können uns nicht leiden, du bezeichnest mich als niederträchtig, ich gebe dir die Schuld am Tod unserer Mutter, unseres Vaters und natürlich an dem von Joffrey. Ich habe dir mit Freuden das Leben schwer gemacht, doch du hast dich zu einem gerissenen Löwen entwickelt, der mit einem scharfen Verstand und einer schärferen Zunge gesegnet wurde.
Nachdem du wegen Joffreys Tod angeklagt wurdest, und das Urteil durch Kampf deinen Tod verlangte, hast du es geschafft aus Königsmund zu fliehen. Was danach passiert ist, ob und wie du in Daenerys Dienste gekommen bist, das bleibt dir überlassen.
Eins sei noch erwähnt, du hattest schon immer ein Herz für die Schwächeren von uns.

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